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Abwehrstark in den Winter
Abwehrstark in den Winter
Ein Schnupfen kommt selten allein. Gerade im Winter steigen die Chancen, sich anzustecken oder sich irgendwie zu erkälten. Erkältungswellen überziehen dann regelmäßig ganze Bürokomplexe, und ist man just über den Berg, kommt ein neuer Bazillus daher. Das führt dazu, dass Deutsche rund 850 Millionen Euro jährlich für Husten- und Erkältungspräparate ausgeben. Unsere Redaktion hat daher 10 Tips zusammengestellt, wie Sie gegen Schnupfen vorbeugen können.
Eine Grippeschutzimpfung sollte Pflicht für alle über 60jährigen sein. Nur so kann eine Influenza abgewehrt werden, denn gegen sie gibt es ebenso kein Medikament wie gegen den gemeinen Schnupfen. Kräuter- und Arzneitees helfen den körpereigenen Abwehrkräften, wärmen, ersetzen Flüssigkeit und entspannen. Zu empfehlen sind Linden- und Holunderblüten, Thymian oder Melissenblätter. Die Nase feucht zu halten lohnt sich. Spülungen oder Meerwassernasensprays befeuchten die Schleimhäute, Krankheitserreger können sich nicht mehr festsetzen. Im Winter sollte generell durch die Nase geatmet werden, denn die Mundschleimhaut hat keine s schützende Wirkung. Wasserbehälter mit Vliespapier an den Heizkörpern oder Wasserschalen erhöhen die Raumfeuchtigkeit. Nach dem Duschen sollte man ausruhen. Durch die Restfeuchtigkeit auf Haut und Haar kühlt der Körper in der Winterluft zu schnell ab. Das kann schnell gefährlich werden. Kalte Füße machen ebenfalls krank. Bei Kälte muss der Körper die Temperatur nachregulieren, er vermindert daher die Durchblutung anderswo, z.B. bei den Schleimhäuten. Sind die Füße nass geworden, nehmen Sie ein warmes Fußbad und ziehen anschließend warme Socken an. Ziehen Sie sich nicht zu warm an, sonst fangen Sie an zu schwitzen und ziehen unbedacht zu viel aus. Die Verdunstungskälte kann einen Schnupfen begünstigen. Essen Sie lieber fünf kleine als drei große Mahlzeiten. Der Körper muss bei schwerem Essen alle Energie zur Verdauung einsetzen, das schwächt das Immunsystem. Mit probiotischen Milcherzeugnissen kann man eine ausgewogenen Darmflora erreichen. Die gesunden Bakterien sorgen dafür, dass fremde Keime keine Chance haben. Wechselduschen am Morgen härtet ab. Erst mit warmem Wasser duschen, dann ca. 10 bis 15 Sekunden kaltes Wasser zunächst auf Beine und Arme, dann Brust, Bauch, Nacken und Gesicht. Anschließend wieder warmes Wasser. Zweimal das Ganze und mit der kalten Phase aufhören. Sonne hebt die Stimmung und stärkt das Immunsystem. Gehen Sie öfter mal spazieren um Licht zu tanken, denn gute Laune war schon immer die beste Medizin.
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