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25 Jahre Seniorenvertretung in Bremen



Im Januar 1978 hat sich auf Anregung der Altenhilfe des
damaligen Sozialamtes die Interessenvertretung der älteren
Bürger unter dem Namen "Seniorenvertretung in der
Stadtgemeinde Bremen" gebildet. Zunächst hatte sich die
Seniorenvertretung an der Gestaltung des Reise- und
Veranstaltungsprogramms der Altenhilfe beteiligt, doch
bereits 1982 wagte man sich auch an politische Aufgaben
heran, wenn es um die Belange der Bremer und
Bremerinnen über 60 Jahre ging. Am 9. November 1993 hat
der Bremer Senat die Seniorenvertretung formell als
Interessenvertretung der älteren Bürger anerkannt. Die
30jährige Arbeit der Seniorenvertretung wurde durch die
Sozialsenatorin in einer Jubiläumsveranstaltung gewürdigt.
Das Statut der Seniorenvertretung sieht als oberstes Organ
eine Delegiertenversammlung von rund 100 Delegierten
vor. Außerdem werden 20 Personen von der Deputation für
Soziales entsandt, und 30 Delegierte benennen die
Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege. Die
Delegiertenversammlung wird für einen Zeitraum von vier
Jahren gewählt. Die ehrenamtlich tätigen Delegierten
wählen den neunköpfigen Vorstand und setzen
Arbeitskreise ein, wie zur Zeit die Arbeitskreise "Bauen,
Wohnen und Verkehr", "Gesundheit", "Politik" und
"Programme und Öffentlichkeitsarbeit". Die
Seniorenvertretung wird in ihrer Arbeit vom Senator für
Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales und erhält
außerdem Mittel aus dem Haushalt der Stadtgemeinde
Bremen. Aufgabe der Seniorenvertretung ist es, die
Interessen Älterer Bürger und Bürgerinnen in der
Öffentlichkeit gegenüber dem Parlament, den
Verwaltungen, Parteien, Verbänden und Vereinen zu
vertreten. Die Arbeit und Mitwirkung der Seniorenvertretung
durch Anträge, Anregungen und praktischen Arbeitseinsatz
ist vielschichtig und schlägt sich z.B. in der Planung und
Gestaltung von Altenheimen, in der Ausbildung von
Pflegepersonal oder in der Ausrichtung von
weiterbildenden oder geselligen Veranstaltungen nieder.
Die Seniorenvertretung ist unabhängig, politisch neutral
und konfessionell nicht gebunden. Sie hat in den
Deputationen für Soziales und für Gesundheit ein ständiges
Gastrecht. Die beiden Seniorenvertretungen von Bremen
und von Bremerhaven arbeiten seit 2001 gemeinsam in der
Landesseniorenvertretung. Diese entsendet ihre Vertreter in
die Bundesseniorenvertretung und kann damit Einfluss auf
die politischen Gremien des Bundes nehmen.





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